Mai

„Vor Anker gehen“ – Häfen im Land der Verheißung. Bilder vom 17. bis 21. Jahrhundert

Veranstanltugsort:
Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36-38
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Bible Lands Museum Jerusalem (23. Mai bis 31. Oktober 2020 - nochmals verlängert!)


Das antike Kanaan (Land der Israeliten) / Palästina hieß historisch-geographisch im Mittelalter auch Judea, Palaestina oder Syria Palästina Kanaan. Heute spricht man gern vom „Land der Verheißung“.

Die großen Häfen des Landes Akko, Haifa, Atlit, Caesarea, Jaffa, Aschdod, Aschkelon und Gaza sind seit der Antike bekannt und auf Karten verzeichnet. Seit dem Ende der Kreuzzüge sind zahlreiche westeuropäische Pilgerberichte erhalten; besonders seit dem 15. Jahrhundert kamen mehr christliche und jüdische Reisende in das Land der Verheißung, so dass sich eine reiche, bis in das 20. Jahrhundert hinein lebendige Palästinaliteratur entwickelte.

Frühe Karten und Beschreibungen des Landes wurden publiziert, so von Sebastian Münster (1488–1552) oder die Karte von Guillaume Postel (1510–1581). Sie regten nicht nur Pilger, sondern auch Forschungsreisende und Künstler an, das Land zu besuchen, ihre Eindrücke und Erlebnisse in Texten und Bildern festzuhalten.

Nach der Ägyptenexpedition Napoleons 1798 zog es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer wieder Künstler in den Nahen Osten. So auch den englischen Vedutenmaler David Roberts (1796–1864), der im Anschluss an seine Ägyptenreise ausgiebig das Heilige Land erkundete, Ansichten der Häfen Palästinas aufnahm und diese, zurück in London, in großformatigen Lithografien veröffentlichte. Ihm folgten bald weitere Künstler wie der Brite William Henry Bartlett (1809–1854), der Münchner Landschaftsmaler August Löffler (1822–1866) und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Amerikaner Henry Fenn (1837–1911) und John Douglas Woodward (1846–1924). Ihre Darstellungen liefern scheinbar lebensnahe, aber letztendlich von der Orientsehnsucht idealisierte Ansichten der Hafenstädte im 19. Jahrhundert.

Den historischen Ansichten der Häfen stehen eindrucksvolle Landschaftsbilder der israelischen Künstlerin Sabine Kahane gegenüber. Damit wird zugleich eine Brücke zur zeitgenössischen Kunst Israels geschlagen.

Die Grafiken und Fotografien stammen aus der Sammlung von Yossi Gilben, Herzliya, Israel und spiegeln sein Interesse an den Mittelmeerhäfen Israels wider. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotografien aus der Sammlung Dan Kyram, Leihgaben des Bible Lands Museum Jerusalem und der Künstlerin Sabine Kahane.


Der Katalog zur Ausstellung ist für 19,95 € im Museum und im Buchhandel erhältlich.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung wird vom AsKI (Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute) gefördert.

Juli

„Vorbild Raffael - „mit Geist und Kenntniß des Alterthums begabet“ (J. J. Winckelmann)“

Veranstanltugsort:
Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36-38
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Galerieausstellung zum 500. Todestag Raffaels.


Vor 500 Jahren, am 6. April 1520, starb der „göttliche Raffael“ – wie ihn schon Zeitgenossen nannten – mit nur 37 Jahren in Rom. Raffaello Sanzio aus Urbino gilt als einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Renaissance. Schon unmittelbar nach seinem Tod begann die mythische Überhöhung des Genies. Seine Werke wurden und werden in den Folgejahrhunderten bewundert und rezipiert.

So auch von Johann Joachim Winckelmann. Für ihn war Raffael derjenige Künstler, der das Schönheitsideal der Antike, ihre „edle Einfalt“ und „stille Größe“, am tiefsten verinnerlicht hat. Und er war der Erste, der Raffaels „Sixtinische Madonna“ in Dresden seinen Zeitgenossen nahebrachte, als er sie in seinem Erstlingswerk, den „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauerkunst“ von 1755 eingehend beschrieb.


Raffael und Winckelmann – der Zusammenklang beider Größen, die nicht nur die Liebe zur antiken Kunst biografisch verbindet, sondern auch das Amt des „Kommissars aller Antiken in Rom und Umgebung“, ist Anlass genug, eine kleine Kabinettausstellung in den beiden Galerieräumen des Winckelmann-Museums zu präsentieren.


Die Ausstellung hat zwei Schwerpunkte: zum einen Raffaels Wirkung auf Künstler des 16. bis 19. Jahrhunderts. Exemplarisch für jedes Jahrhundert werden Grafiken aus dem Bestand des Museums – zumeist erstmalig – gezeigt. Den Höhepunkt bilden hier die kolorierten Kupferstiche von Nicolas Dorigny aus dem Jahr 1693 mit Darstellung von „Amor und Psyche“ nach Raffaels Fresken in der Villa Farnesina – eine jüngste Schenkung von Dr. Wolfgang von Wangenheim. Der zweite Schwerpunkt widmet sich der Würdigung Raffaels durch Johann Joachim Winckelmann sowie der Annäherung Raffaels an die Antike. Sein Vorbild auf Künstler des 18. Jahrhunderts, darunter Anton Raphael Mengs, führte gleichsam auf den Weg zum Klassizismus.

September

Treffen der Interessengruppe "Barrierefreies Stendal"
11:00 Uhr - 15:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Stadtteilbüro Stendal - Stadtsee
Adolph-Menzel-Straße 18
39576 Hansestadt Stendal

Die Interessengruppe „Barrierefreies Stendal“ lädt zum lockeren Austausch über Teilhabe und Barrieren in der Stadt Stendal ein. Es sollen sich alle Menschen angesprochen fühlen, denn Teilhabe betrifft uns alle. Zu der Interessegruppe gehören vielfältige Akteure und Bürger*innen der Stadt Stendal. Über weitere Interessierte freuen sich alle Mitglieder.

Wie barrierefrei ist Stendal? Wie kann ich als Bürger*in aktiv werden?


Veranstalter: Örtliche Teilhabemanagement im Landkreis Stendal

Tel. 03931/ 60 71 94

Comedy-Abend mit Tan Caglar
18:00 Uhr - 22:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
5,00 EUR €

weitere Infos zu der Location

Geht nicht? Gibt's nicht!

Wenn der Name Programm ist und Lachmuskelkater am nächsten Tag inklusive, dann befinden wir uns mitten im neuen Soloprogramm von Tan Caglar. – „Geht nicht? Gibt´s nicht!“ Und wer könnte diesen Titel besser verkörpern, als der Comedian, der mit seinem Alleinstellungsmerkmal eine neue Art von deutscher Stand-up-Comedy erschaffen hat? Tan Caglar hat einen deutsch-türkischen Familienhintergrund und sitzt im Rollstuhl.

Im Rahmen der interkulturellen Woche Stendal, unter dem Motto: „Zusammen Leben, zusammen wachsen“, wird der Künstler mit Humor für Vielfalt und Inklusion werben.

Kartenvorverkauf: Theater der Altmark

Tel. 03931/ 63 57 77


Veranstalter: Altmärkische Bürgerstiftung

Tel. 03931/ 63 57 77

 

Tan Caglar - Geht nicht? Gibt´s nicht!
19.00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Wenn der Name Programm ist und Lachmuskelkater am nächsten Tag inklusive, dann befinden wir uns mitten im neuen Soloprogramm von Tan Caglar. – „Geht nicht? Gibt´s nicht!“ Und wer könnte diesen Titel besser verkörpern, als der Comedian, der mit seinem Alleinstellungsmerkmal eine neue Art von deutscher Stand-up-Comedy erschaffen hat? Tan Caglar hat einen deutsch-türkischen Familienhintergrund und sitzt im Rollstuhl.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2020 im Landkreis Stendal, unter dem Motto: „Zusammen leben, zusammen wachsen“, wird der Künstler mit Humor für Vielfalt und Inklusion werben.

 

Freunde treffen Freunde - Begegnungscafe
14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Kleine Markthalle
Hallstraße 49
39576 Hansestadt Stendal

Beim Helfertreff in der Kleinen Markthalle treffen sich ehrenamtliche Integrationshelfer, Geflüchtete und Migranten zum lockeren Gespräch.


Veranstalter: Freiwilligenagentur Altmark

Tel. 03931/ 56 56 320

Workshop "Vielfalt zeichnet. Migrantische Alltagswelten in Stendal sichtbar machen"
ab 18:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Kleine Markthalle
Hallstraße 49
39576 Hansestadt Stendal

Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft leben in Stendal und der Altmark. Ihre Erfahrungen und Einblicke in unsere Stadtgesellschaft, auch mit Alltagsrassismus, bleiben häufig unsichtbar und ungehört. Im Rahmen der Veranstaltung können diese Stimmen sichtbar werden. Mit professioneller Unterstützung wollen wir Plakatmotive für eine stadtweite Aktion entwickeln.

Menschen mit rassistischen Erfahrungen sollen empowert werden, um Erlebnisse und Forderungen publik zu machen.


Veranstalter: Initiative "Herz statt Hetze"

E-Mail: info@herz-statt-hetze-stendal.de

 

Oktober

Zeit.Zeugen - Russland entschlüsseln
20:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Kleine Markthalle
Hallstraße 49
39576 Hansestadt Stendal

Deutschland und Russland verbindet eine lange und wechselvolle Geschichte. Auf offizieller staatlicher Ebene hat sich das deutsch-russische Verhältnis in den vergangenen Jahren deutlich abgekühlt und die Haltung gegenüber Russland polarisiert die deutsche Politik und Gesellschaft. Dabei fällt es schwer, ein adäquates und ausreichend differenziertes Russlandbild zu gewinnen. Es fehlt insbesondere an Einblicken in die russische Zivilgesellschaft. Die Onlineplattform dekoder.org übersetzt unabhängige Medien und erschließt so den Zugang zum russischen zivilgesellschaftlichen Diskurs. Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder, stellt ihre Arbeit anhand der jüngsten Buchpublikation, dem ersten dekoder-Jahrbuch, vor.


Kostenlose Karten an der Theaterkasse des TdA:

03931 – 63 57 77 & 63 56 oder besucherservice@tda-stendal.de

 

Kreativworkshop - Barbies vielfältig gestalten
15:00 Uhr - 17:30 Uhr

Veranstanltugsort:
Kleine Markthalle
Hallstraße 49
39576 Hansestadt Stendal

Barbies haben nicht nur ein idealisiertes Bild von Körpermaßen, sie sind auch (viel zu) häufig weiß und blond. Sie repräsentieren ein ungesund einseitiges Bild von Frauen und unserer Gesellschaft.

Gemeinsam werden wir uns diese unnatürlichen und realitätsfernen Vorbilder vornehmen und kreativ umgestalten. Wir werden sie nicht nur abschminken und anders kleiden, auch die Figur sowie Haar- und Hautfarbe können nach Wunsch und vielfältigeren Vorbildern umgestaltet werden.

Der Workshop richtet sich an Kinder und Erwachsene mit und ohne Lust am gemeinsamen Basteln.


Barbies sind zu schlank, blond und meistens weiß. Wir gestalten diese einseitigen Frauen-Vorbilder kreativ um. Schminke, Kleidung, Figur, Hautfarbe, Haare – nach Lust, Laune oder vielfältigerem Vorbild


Veranstalter: MAGLETAN e.V.

Tel. 0176/ 436 267 20

 

Move it mit den EineWeltSportlerinnen
16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Winckelmann Gymnasium
Moltkestraße 32
39576 Hansestadt Stendal

Besuchen Sie das offene Training der internationalen Frauensportgruppe. Mit internationalen Tänzen zum Mitmachen und anschließenden Gesprächen bei Tee und Kaffee für die Altersgruppe von 5 bis 15 Jahren.

Tag der offenen Tür bei inlingua
nähere Angaben folgen

Veranstanltugsort:
inlingua Sprachschule Stendal
Hallstraße 42-46
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Die Sprachschule inlingua öffnet für Sie Ihre Türen. Das vielseitige Angebot von einer Vernissage, der Vorstellung verschiedenen Länder und deren Kulturen und auch die anstehenden Schnuppersprachkurse laden dazu ein von Ihnen besichtigt zu werden. Sie sind herzlich eingeladen mit Anderen ins Gespräch zu kommen und sich auf eine interessante Veranstaltung zu freuen.

Tauschabend
19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Kleine Markthalle
Hallstraße 49
39576 Hansestadt Stendal

In lockerer Atmosphäre wechselt ausgemusterte Kleidung und anderes Hab und Gut den Besitzer!


Veranstalter: Freiwilligenagentur Altmark

Tel. 03931/ 56 56 320

"3. Oktober - Deutschland singt"
19:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Marktplatz Stendal
Markt 1
39576 Hansestadt Stendal

Durch ein offenes Singen von allseits bekannten Lieder werden Menschen zum gemeinsamen Feiern auf Marktplätzen in ganz Deutschland versammelt als Danke-Demo für 30 Jahre Freiheit und Einheit. Die Aktion wurde vom Bundesmusikverband Chor und Orchester e.V. mit Unterstützung der Bundesregierung, der evangelischen Kirche, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und anderen initiiert. Dabei sollen Kerzen – als ein in vielen Kulturen verständliches Symbol des Friedens und der Hoffnung – entzündet werden. Gleichzeitig möchte die Initiative eine öffentliche Feiertradition am Tag der Deutschen Einheit etablieren, um so das Wunder der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Weiteres kann auf der Webpage des Bundesmusikverbandes erfahren werden. 


Die Liedertexte werden vor Veranstaltungsbeginn an die Anwesenden verteilt. Kerzen können vor Ort gegen ein kleines Entgelt erstanden werden. Zum Schutz aller Teilnehmer bestehen Abstandsregeln und andere Hygienevorschriften, die vor und zu Beginn der Veranstaltung kommuniziert werden.


Die Lieder sind:

• „Die Gedanken sind frei“

• „Nun danket alle Gott“

• „Hevenu Shalom Alechem“

• „Über sieben Brücken musst du gehn“

• „Dona Nobis Pacem“

• „Amazing Grace“

• „Der Mond ist aufgegangen“

• „We Shall Overcome“

• „Von guten Mächten“

Ausstellungseröffnung: Faust in Edelstein - Die größten Kameen der Welt präsentieren Goethes Faust
15:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36-38
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

mit Werken der Edelsteingraveure Andreas Roth und Hans Dieter Roth (Idar-Oberstein). Eröffnung der Ausstellung in den Galerieräumen.


Voranmeldung bis spätestens 02.10.20 erforderlich (Tel. 03931-215226 oder info@winckelmann-gesellschaft.com)!


Programm:

Begrüßung durch Prof. Dr. Max Kunze (Präsident der Winckelmann-Gesellschaft)

Einführung zur Ausstellung

Medienstationen zum Schneiden der Kameen und Lesung aus Goethes Faust

Rundgang durch die Ausstellung in Anwesenheit des Künstlers

Anschließend Kaffee und Gebäck


Die Edelsteingraveure Andreas Roth und sein Vater Hans Dieter Roth haben sich einer der filigransten Künste verschrieben, die schon in der Antike große Bewunderung hervorgerufen hat: der Steinschneidekunst. In der traditionellen Schmuckstadt Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) lebend und arbeitend, haben sie sich auf die Anfertigung von Gemmen, Kameen, Porträtgravuren und Edelsteinobjekten spezialisiert. Besonders eindrucksvoll sind ihre großformatigen Kameen. Aus den mehrschichtigen Steinen, meist Achat, werden die erhabenen Bildmotive schichtenweise und in aufwendiger Feinarbeit herausgeschnitten.


Die Ausstellung zeigt den bekanntesten Zyklus an Großkameen, den die beiden Steinschneider geschaffen haben. Thematisch widmet sich dieser einem der Hauptwerke der Weltliteratur: "Faust I" und "Faust II" von Johann Wolfgang von Goethe. Als Highlight steht im Mittelpunkt der außergewöhnlichen Exponate die mit 46 x 38 cm größte beidseitig gravierte Kamee der Welt. Ihre Herstellung nahm mehr als 2000 Arbeitsstunden in Anspruch.


In Goethes Hauptwerk strebt der Protagonist der Tragödie – Dr. Faustus – nach Erkenntnis, Vollkommenheit und wahrem Glück. Als rastlos Suchender, mit seinem Streben nach immer mehr, durchlebt Faust viele Höhen und Tiefen und wird mit fundamentalen Fragen des Lebens konfrontiert. Andreas und Hans Dieter Roth thematisieren die Höhepunkte aus Goethes Menschheitsparabel und erinnern somit daran, dass Faust heute noch genauso aktuell ist wie vor rund 200 Jahren.

Faust in Edelstein - Die größten Kameen der Welt präsentieren Goethes Faust

Veranstanltugsort:
Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36-38
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Kabinettausstellung in der Kleinen Galerie, mit Werken der Edelsteingraveure Andreas Roth und Hans Dieter Roth (4. Oktober 2020 bis 17. Januar 2021).


Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Liechtensteinischen Landesmuseum Vaduz. Zur Ausstellung gibt es ein Begleitheft der Künstler.


Die Edelsteingraveure Andreas Roth und sein Vater Hans Dieter Roth haben sich einer der filigransten Künste verschrieben, die schon in der Antike große Bewunderung hervorgerufen hat: der Steinschneidekunst. In der traditionellen Schmuckstadt Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) lebend und arbeitend, haben sie sich auf die Anfertigung von Gemmen, Kameen, Porträtgravuren und Edelsteinobjekten spezialisiert. Besonders eindrucksvoll sind ihre großformatigen Kameen. Aus den mehrschichtigen Steinen, meist Achat, werden die erhabenen Bildmotive schichtenweise und in aufwendiger Feinarbeit herausgeschnitten.


Die Ausstellung zeigt den bekanntesten Zyklus an Großkameen, den die beiden Steinschneider geschaffen haben. Thematisch widmet sich dieser einem der Hauptwerke der Weltliteratur: "Faust I" und "Faust II" von Johann Wolfgang von Goethe. Als Highlight steht im Mittelpunkt der außergewöhnlichen Exponate die mit 46 x 38 cm größte beidseitig gravierte Kamee der Welt. Ihre Herstellung nahm mehr als 2000 Arbeitsstunden in Anspruch.


In Goethes Hauptwerk strebt der Protagonist der Tragödie – Dr. Faustus – nach Erkenntnis, Vollkommenheit und wahrem Glück. Als rastlos Suchender, mit seinem Streben nach immer mehr, durchlebt Faust viele Höhen und Tiefen und wird mit fundamentalen Fragen des Lebens konfrontiert. Andreas und Hans Dieter Roth thematisieren die Höhepunkte aus Goethes Menschheitsparabel und erinnern somit daran, dass Faust heute noch genauso aktuell ist wie vor rund 200 Jahren.

Spanisch in Handgepäckgröße
15:15 Uhr - 16:45 Uhr

Veranstanltugsort:
Städtische Volkshochschule
Hallstraße 35
39576 Hansestadt Stendal

Hier lernen Interessierte die wichtigen Wörter, typische Wendungen, Begrüßungs-, Höflichkeitsformen und vieles mehr für die ersten Begegnungen. Anmeldung notwendig!


Städtische Volkshochschule Stendal:

vhs.stendal.de/de/startseite.html

 

Wie kann faire Elektronik gelingen? Vortrag und Diskussion über die Herausvorderungen und Chancen einer sozialen und ökologischen Elektronikproduktion
19:00 Uhr - 21:30 Uhr

Veranstanltugsort:
Kleine Markthalle
Hallstraße 49
39576 Hansestadt Stendal

Lena Becker von Fair IT yourself e.V. beleuchtet in ihrem Vortrag die Lieferketten von der Gewinnung der Metalle, über die Produktion und Nutzung bis hin zur Entsorgung.


Veranstalter: MAGLETAN e.V.

Tel. 0176/ 436 267 20

Stendaler Hochschulvorträge
Beginn: 15:00 Uhr Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

Veranstanltugsort:
Hochschule Magdeburg-Stendal
Osterburger Straße 25
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Die aktuelle Situation fordert von uns allen ein hohes Maß an Flexibilität. Aus diesem Grund ist der Besuch der Vernatstaltungen in diesem Semester nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Je nach aktueller Corona-Verordnung und den damit einhergehenden Hygienebestimmungen werden uns unterschiedlich viele Plätze zur Verfügung stehen. Da das unter Umständen auch einen Raumwechsel bedeuten kann, teilen wir den Raum erst nach der Anmeldung mit.


Anmeldungen sind per Telefon (03931 2187 4894) oder per E-Mail an stendaler-hochschulvortraege@h2.de möglich.



Die Veranstaltungen finden in diesem Semester coronabedingt alle auf dem Hochschulcampus in Stendal statt.



Ab Oktober 2020 laden die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Winckelmann-Gesellschaft e.V. wieder zur gemeinsam organisierten Veranstaltungsreihe Stendaler Hochschulvorträge, ehemals Senior-Campus ein.


Die Vorträge des Wintersemesters beschäftigen sich aus den unterschiedlichsten Perspektiven mit dem Thema Wasser.

Neben aktuellen gesellschaftlichen Themen wie dem Wassermanagement in Zeiten des Klimawandels, der aktuellen Situation der Siedlungswasserwirtschaft in der Altmark sowie der Bedeutung des Wassers in den Weltreligionen erfahren Sie auch etwas über die ältesten seetüchtigen Schiffe der Antike, zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wasserversorgung in der Altmark sowie über Seeungeheuer und erotische Bäder.


Der Jordanische Nachmittag gibt uns erneut die Möglichkeit, Einblicke in das Land und die Kultur Jordaniens zu gewinnen.


Das Semester wird am 07. Oktober 2020 mit dem Vortrag „Wassermanagement in Zeiten des Klimawandels - nationale und internationale Herausforderungen“ von Prof. Dr. habil. Frido Reinstorf eröffnet.


Weitere Termine und Themen sind:


28. Oktober 2020, 15 Uhr

Von den ältesten seetüchtigen Schiffen der Antike


11. November 2020, 15 Uhr

Die Bedeutung des Wassers in den Weltreligionen


25. November 2020, 15 Uhr

"Ohne Wasser, merkt Euch das...".

Zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wasserversorgung in der Altmark anhand archäologischer Befunde in Stendal und Salzwedel


09. Dezember 2020, 15 Uhr

Die aktuelle Situation der Siedlungswasserwirtschaft in der Altmark


16. Dezember 2020, 15 Uhr

Wie kommt das Wasser auf den Berg? - Technische Erfindungen in der Antike


13. Januar 2021, 15 Uhr

Erotische Bäder - über Kunst und Voyeurismus


27. Januar 2021, 15 Uhr

Jordanischer Nachmittag


10. Februar 2021, 15 Uhr

Seeungeheuer, Sirenen und andere Meeresbewohner

Wassermanagement in Zeiten des Klimawandels - nationale und internationale Herausforderungen
Beginn: 15:00 Uhr Grußworte: Prof. Dr. Anne Lequy, Hochschule Magdeburg-Stendal und Prof. Dr. Max Kunze, Winckelmann-Gesellschaft e.V. Referent: Prof. Dr. habil. Frido Reinstorf, Hochschule Magdeburg-Stendal Die Teilnahme ist kostenlos

Veranstanltugsort:
Hochschule Magdeburg-Stendal
Osterburger Straße 25
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Die aktuelle Situation fordert von uns allen ein hohes Maß an Flexibilität. Aus diesem Grund ist der Besuch der Vernatstaltungen in diesem Semester nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Je nach aktueller Corona-Verordnung und den damit einhergehenden Hygienebestimmungen werden uns unterschiedlich viele Plätze zur Verfügung stehen. Da das unter Umständen auch einen Raumwechsel bedeuten kann, teilen wir den Raum erst nach der Anmeldung mit.


Anmeldungen sind per Telefon (03931 2187 4894) oder per E-Mail an stendaler-hochschulvortraege@h2.de möglich.




Das Klima ist ein komplexes System, welches bei weitem noch nicht als wissenschaftlich vollständig verstanden gelten kann. Wir wissen jedoch, dass die vermeintlich geringe Änderung einer Klimagröße, wie der Temperatur, z.B. gravierende Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in einer Region haben kann. In Lateinamerika zeigen sich diese Auswirkungen u.a. durch Dürreperioden auf der einen und sintflutartigen Regen auf der anderen Seite. Sieben europäische und lateinamerikanische Hochschulen haben sich zusammengetan, um die Bevölkerungen für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen und Anregungen zu Anpassungsstrategien zu geben. Denn bislang ist nicht sicher, dass sich der Klimawandel begrenzen lässt. Die Schaffung eines Bewusstseins für die Veränderungen und die Initiierung eines Anpassungsprozesses in den Gesellschaften ist daher sinnvoll und sollte als Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden.


Prof. Dr. rer. nat. habil. Frido Reinstorf hat eine Professur für Hydrologie und Geographische Informationssysteme an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung in Forschung, Lehre und Beratung im Wasserressourcenmanagement. Er unterrichtet Kurse in Hydrologie, Grundwassermanagement, Hydromelioration sowie Geografische Informationssysteme. Als Wissenschaftler und Modellierer arbeitete er in mehreren nationalen und internationalen Forschungsprojekten und nahm an überwiegend bilateralen internationalen Bildungsprojekten teil. Darüber hinaus ist er langjähriger Kooperationspartner der größten deutschen Forschungsorganisation, speziell des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung Leipzig-Halle (UFZ), und ist Mitglied in einer Reihe von nationalen und internationalen Fachgremien. Aktuell befasst er sich schwerpunkthaft mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserressourcen und möglichen Anpassungsstrategien zur Minderung von Auswirkungen auf die Gesellschaft. Er hat mehr als 70 von Experten begutachtete Fachpublikationen und ca. 175 weitere Veröffentlichungen.

Delfine, Hippokampen und Meeresungeheuer
15:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36-38
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Familiensonntag mit Sabrina Welker

Klavier-Duo Roch/Ambarzumjan (Zweites Konzert)
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Zweimal hintereinander Doppelflügel vierhändig


Stendal. Am Sonntag, den 11. Oktober 2020, präsentiert die Jütting-Stiftung das Münchner Pianisten-Duo Hamlet Ambarzumjan und Emanuel Roch. Sie hat neben dem vom ihr gestifteten Flügel ein weiteres Instrument angemietet, damit die beiden Nachwuchsmusiker ihr vierhändiges Programm spielen können. Da wegen der Corona-Pandemie Abstände eingehalten werden müssen und das Musikforum nur mit 48 Personen besetzt werden darf, ist das Konzert gleich zweimal zu hören – um 15 und um 17 Uhr. Karten zu 5 € gibt’s nur dienstags bis freitags von 10 bis 13 und von 14 bis 16 Uhr im Vorverkauf an der Kasse des Altmärkischen Museums, Schadewachten 48.


Zu Beginn erklingt die Sonate für zwei Klaviere von Wolfgang A. Mozart (KV 448), die drei Genres vermischt: Die Sinfonie, weil die Klangfülle der beiden Instrumente ein Satzbild aus Streichern und Bläsern imitiert. Das Doppelkonzert, weil sich die Pianisten im virtuosen Schlagabtausch üben. Und die Kammermusik, an die der intim wirkende Mittelsatz erinnert. Kein anderer großer Komponist hat mehr Werke für vierhändiges Klavierspiel als Franz Schubert hinterlassen. Von ihm stammt das Allegro in a-Moll (D 947). Es ist der monumentalste Sonatensatz für ein Duo, den wir kennen, ein stürmisch beginnendes, fast grimmiges Stück, dem der Verleger später den reißerischen Titel „Lebensstürme“ gab. Der weitgehend unbekannte Russe Anton Arensky war ein Freund von Tschaikowsky und der Lehrer von Skrjabin und Rachmaninoff. Von ihm wird die Suite für 2 Klaviere op.15 zu hören sein, bevor das Konzert mit der berühmten “Scaramouche” von Darius Milhaud ausklingt. Der Südfranzose gehörte zur frechen Künstlergruppe “Groupe des Six“, die den Aufbruch zu einer Musik des Alltags, der kleinen Formen und prosaischen Gesten propagierte. Milhaud erhielt 1937 den Auftrag für ein vierhändiges Klavierstück, den er mit wenig Impetus anging. Er adaptierte lustlos seine Bühnenmusik für den „Médicin volant“ von Molière – und schuf damit eines seiner populärsten Werke.



Hamlet Ambarzumjan


Hamlet Ambarzumjan wurde 1999 in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Bereits zwei Jahre später erspielte er sich den ersten Preis bei Jugend Musiziert. Ab dem Alter von neun Jahren bis zu seinem Klavierstudium bekam er Unterricht bei Martina Hußmann.


Nach zahlreichen Erfolgen auf Bundesebene bei Jugend Musiziert und dem 2. Platz beim Internationalen Wettbewerb “Schumann Inspiration” 2017 folgten Konzerteinladungen als Solist und Kammermusikpartner sowie Auftritte mit dem Symphonieorchester des Kulturvereins Zorneding-Baldham e.V. oder mit der Kammerphilharmonie dacapo München. Auch in Rundfunk und Fernsehen war Hamlet Ambarzumjan zu erleben, so mit einem Interview in der Abendschau des BR Fernsehens sowie mit einem Radiobeitrag bei BR Klassik.


Zusätzlich erhielt er wertvolle musikalische und künstlerische Impulse bei Meisterkursen mit Prof. Bianca Bodalia, Prof. Bernd Glemser und Prof. Markus Bellheim.


2017 begann Hamlet Ambarzumjan sein Bachelor-Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Silke Avenhaus und wurde im darauffolgenden Jahr mit dem Deutschlandstipendium der Hochschule gefördert und 2019 mit dem Kulturpreis der Stadt München (Leonard und Ida Wolf-Gedächtnispreis) ausgezeichnet.


Außerdem gehörte Hamlet Ambarzumjan zu den 12 Akademisten des renommierten Wettbewerbs TONALi 2019. Er ist Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting- Stiftung Stendal.


Emanuel Roch


Der in Witten gebürtige 21-jährige Emanuel Roch wuchs in Nordrhein-Westfalen und Thüringen auf und studiert seit Herbst 2017 an der Hochschule für Musik München in der Klasse von Prof. Antti Siirala.


Er begann das Klavierspiel 2007 bei Tanja Schubert, wurde weiterhin seit 2012 von Prof. Gigory Gruzman (HfM Weimar) ausgebildet und wechselte noch im gleichen Jahr an das Landesgymnasium für Musik Dresden zu Hartmut Sauer. Bald folgten die ersten Auftritte, u.a. mit den Thüringer Symphonikern. 2014 debütierte er mit dem Jugendsinfonieorchester Dresden und Franz Liszts 1. Klavierkonzert. Im selben Jahr wechselte er am Landesgymnasium in die Klasse von Prof. Florian Uhlig. 2017 schloss er dort seine Abschlussprüfung mit Auszeichnung ab. Neben dem Klavierspiel komponiert Emanuel auch. So erhielt er bereits 2009 den Carl-Müllerhartung-Preis für Komposition. Weiterhin wurde der erste Satz seines 1. Klavierkonzertes mit den Thüringer Symphonikern öffentlich aufgeführt. Seine große Leidenschaft gilt außerdem der Improvisation, die er bei der International Competition for Piano and Improvisation Bern 2012 unter Beweis stellte, wo er den Gesamtpreis in allen Kategorien erspielte.


Weitere Wettbewerbserfolge erzielte Roch u.a. bei Jugend musiziert, dem Lions-Klavierspielwettbewerb sowie dem Rotary Klavierwettbewerb 2015. 2016 gewann er den 2. Preis bei der „International Piano Competition Rosario Marciano“ Wien, den 3. Preis bei der „International Piano Competition Wiesbaden“ sowie 2018 den 1. Preis bei der „Future Stars International Piano Competition“. 2019 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Chopinwettbewerb der Chopingesellschaft Hannover sowie den Publikumspreis.


Er spielte bei renommierten Festivals wie dem »Young Euro Classic Festival« Berlin im Konzerthaus Berlin und dem Festival »Young artists in concert« Davos. Zuletzt konzertierte er bei dem Internationalen Chopin Sommer 2019 in Busko-Zdrój und dem Chopin Festival Kurozweki (Polen). Weiterhin spielte er ein Rezital im Geburthaus Chopins in Żelazowa Wola. Auch in Rundfunk und Fernsehen war Roch schon zu erleben, so u.a. bei MDR Figaro, Deutschlandradio Kultur, SRF 2, Klassik TV und Dresden TV.


Emanuel Roch nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, u.a. bei Prof. Andreas Kirschnereit, Jan Vogler, Prof. Morales, Prof. Antti Siirala, Prof. Yuri Didenko und Nikolai Demidenko. Weitere musikalische Impulse bekam er durch den renommierten Dirigenten Hartmut Haenchen und den anerkannten Cellisten Prof. Peter Bruns.


In München ist Emanuel Roch seit 2017 Stipendiat des Münchner Musikvereins. Seit kurzem ist er zudem Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und Artist der Reihe "Best of NRW" der Agentur Becker Dortmund sowie Stipendiat der Hans und Eugina Jütting-Stiftung.

 

Klavierduo Roch/Ambarzumjan (Erstes Konzert)
15:00

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Zweimal hintereinander Doppelflügel vierhändig


Stendal. Am Sonntag, den 11. Oktober 2020, präsentiert die Jütting-Stiftung das Münchner Pianisten-Duo Hamlet Ambarzumjan und Emanuel Roch. Sie hat neben dem vom ihr gestifteten Flügel ein weiteres Instrument angemietet, damit die beiden Nachwuchsmusiker ihr vierhändiges Programm spielen können. Da wegen der Corona-Pandemie Abstände eingehalten werden müssen und das Musikforum nur mit 48 Personen besetzt werden darf, ist das Konzert gleich zweimal zu hören – um 15 und um 17 Uhr. Karten zu 5 € gibt’s nur dienstags bis freitags von 10 bis 13 und von 14 bis 16 Uhr im Vorverkauf an der Kasse des Altmärkischen Museums, Schadewachten 48.


Zu Beginn erklingt die Sonate für zwei Klaviere von Wolfgang A. Mozart (KV 448), die drei Genres vermischt: Die Sinfonie, weil die Klangfülle der beiden Instrumente ein Satzbild aus Streichern und Bläsern imitiert. Das Doppelkonzert, weil sich die Pianisten im virtuosen Schlagabtausch üben. Und die Kammermusik, an die der intim wirkende Mittelsatz erinnert. Kein anderer großer Komponist hat mehr Werke für vierhändiges Klavierspiel als Franz Schubert hinterlassen. Von ihm stammt das Allegro in a-Moll (D 947). Es ist der monumentalste Sonatensatz für ein Duo, den wir kennen, ein stürmisch beginnendes, fast grimmiges Stück, dem der Verleger später den reißerischen Titel „Lebensstürme“ gab. Der weitgehend unbekannte Russe Anton Arensky war ein Freund von Tschaikowsky und der Lehrer von Skrjabin und Rachmaninoff. Von ihm wird die Suite für 2 Klaviere op.15 zu hören sein, bevor das Konzert mit der berühmten “Scaramouche” von Darius Milhaud ausklingt. Der Südfranzose gehörte zur frechen Künstlergruppe “Groupe des Six“, die den Aufbruch zu einer Musik des Alltags, der kleinen Formen und prosaischen Gesten propagierte. Milhaud erhielt 1937 den Auftrag für ein vierhändiges Klavierstück, den er mit wenig Impetus anging. Er adaptierte lustlos seine Bühnenmusik für den „Médicin volant“ von Molière – und schuf damit eines seiner populärsten Werke.



Hamlet Ambarzumjan


Hamlet Ambarzumjan wurde 1999 in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Bereits zwei Jahre später erspielte er sich den ersten Preis bei Jugend Musiziert. Ab dem Alter von neun Jahren bis zu seinem Klavierstudium bekam er Unterricht bei Martina Hußmann.


Nach zahlreichen Erfolgen auf Bundesebene bei Jugend Musiziert und dem 2. Platz beim Internationalen Wettbewerb “Schumann Inspiration” 2017 folgten Konzerteinladungen als Solist und Kammermusikpartner sowie Auftritte mit dem Symphonieorchester des Kulturvereins Zorneding-Baldham e.V. oder mit der Kammerphilharmonie dacapo München. Auch in Rundfunk und Fernsehen war Hamlet Ambarzumjan zu erleben, so mit einem Interview in der Abendschau des BR Fernsehens sowie mit einem Radiobeitrag bei BR Klassik.


Zusätzlich erhielt er wertvolle musikalische und künstlerische Impulse bei Meisterkursen mit Prof. Bianca Bodalia, Prof. Bernd Glemser und Prof. Markus Bellheim.


2017 begann Hamlet Ambarzumjan sein Bachelor-Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Silke Avenhaus und wurde im darauffolgenden Jahr mit dem Deutschlandstipendium der Hochschule gefördert und 2019 mit dem Kulturpreis der Stadt München (Leonard und Ida Wolf-Gedächtnispreis) ausgezeichnet.


Außerdem gehörte Hamlet Ambarzumjan zu den 12 Akademisten des renommierten Wettbewerbs TONALi 2019. Er ist Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting- Stiftung Stendal.


Emanuel Roch


Der in Witten gebürtige 21-jährige Emanuel Roch wuchs in Nordrhein-Westfalen und Thüringen auf und studiert seit Herbst 2017 an der Hochschule für Musik München in der Klasse von Prof. Antti Siirala.


Er begann das Klavierspiel 2007 bei Tanja Schubert, wurde weiterhin seit 2012 von Prof. Gigory Gruzman (HfM Weimar) ausgebildet und wechselte noch im gleichen Jahr an das Landesgymnasium für Musik Dresden zu Hartmut Sauer. Bald folgten die ersten Auftritte, u.a. mit den Thüringer Symphonikern. 2014 debütierte er mit dem Jugendsinfonieorchester Dresden und Franz Liszts 1. Klavierkonzert. Im selben Jahr wechselte er am Landesgymnasium in die Klasse von Prof. Florian Uhlig. 2017 schloss er dort seine Abschlussprüfung mit Auszeichnung ab. Neben dem Klavierspiel komponiert Emanuel auch. So erhielt er bereits 2009 den Carl-Müllerhartung-Preis für Komposition. Weiterhin wurde der erste Satz seines 1. Klavierkonzertes mit den Thüringer Symphonikern öffentlich aufgeführt. Seine große Leidenschaft gilt außerdem der Improvisation, die er bei der International Competition for Piano and Improvisation Bern 2012 unter Beweis stellte, wo er den Gesamtpreis in allen Kategorien erspielte.


Weitere Wettbewerbserfolge erzielte Roch u.a. bei Jugend musiziert, dem Lions-Klavierspielwettbewerb sowie dem Rotary Klavierwettbewerb 2015. 2016 gewann er den 2. Preis bei der „International Piano Competition Rosario Marciano“ Wien, den 3. Preis bei der „International Piano Competition Wiesbaden“ sowie 2018 den 1. Preis bei der „Future Stars International Piano Competition“. 2019 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Chopinwettbewerb der Chopingesellschaft Hannover sowie den Publikumspreis.


Er spielte bei renommierten Festivals wie dem »Young Euro Classic Festival« Berlin im Konzerthaus Berlin und dem Festival »Young artists in concert« Davos. Zuletzt konzertierte er bei dem Internationalen Chopin Sommer 2019 in Busko-Zdrój und dem Chopin Festival Kurozweki (Polen). Weiterhin spielte er ein Rezital im Geburthaus Chopins in Żelazowa Wola. Auch in Rundfunk und Fernsehen war Roch schon zu erleben, so u.a. bei MDR Figaro, Deutschlandradio Kultur, SRF 2, Klassik TV und Dresden TV.


Emanuel Roch nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, u.a. bei Prof. Andreas Kirschnereit, Jan Vogler, Prof. Morales, Prof. Antti Siirala, Prof. Yuri Didenko und Nikolai Demidenko. Weitere musikalische Impulse bekam er durch den renommierten Dirigenten Hartmut Haenchen und den anerkannten Cellisten Prof. Peter Bruns.


In München ist Emanuel Roch seit 2017 Stipendiat des Münchner Musikvereins. Seit kurzem ist er zudem Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und Artist der Reihe "Best of NRW" der Agentur Becker Dortmund sowie Stipendiat der Hans und Eugina Jütting-Stiftung.

 

Französisch in Handgepäckgröße
15:15 Uhr - 16:45 Uhr

Veranstanltugsort:
Städtische Volkshochschule
Hallstraße 35
39576 Hansestadt Stendal

In diesem Minisprachkurs lernen Interessierte die wichtigsten Wörter, typische Wendungen, Be-grüßungs-, Höflichkeitsformen und vieles mehr für die ersten Begegnungen.

Anmeldung notwendig!


Veranstalter: Städtische Volkshochschule Stendal

Tel. 03931/ 65 16 20

„Einwanderungsgesellschaft — zwischen Diversitätseuphorie und vielfältigen Ungleichheiten"
Dienstag, 16:15-17:45 Uhr —per Zoom— Kontakt und Anmeldung Dr. Sevasti Trubeta sevasti.trubeta@h2.de Tel. 03931 2187 3851

Veranstanltugsort:
Hochschule Magdeburg-Stendal
Osterburger Straße 25
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Inhaltlich befasst sich die Ringvorlesung mit dem Nexus von Diversität und (Un-)Gleichheit im Kontext der Einwanderungsgesellschaft. Die thematischen Schwerpunkte liegen insbesondere auf Migration, Flucht und Rassismus. Diese Vorlesungsreihe verfolgt das Ziel, wissenschaftliche und öffentliche Diskurse über diese thematischen Cluster sowohl aus einer historischen Perspektive als auch mit Bezug auf die Gegenwart zu beleuchten, und ihre gesellschaftliche Relevanz in den Blick zu nehmen. Die Vortragenden sind Akteure aus der Theorie und Praxis und stellen ihre Forschungsergebnisse bzw. Praxiserfahrung zur Diskussion. Ambivalenzen und Dynamiken der Einwanderungsgesellschaft werden anhand neugewonnener theoretischen und empirischen Kenntnisse zu Migration, Flucht und Rassismus kritisch reflektiert.


Die Veranstaltung findet jeweils dienstags von 16:15 bis 17:45 Uhr in digitaler Form —per Zoom— statt.

Sie ist für interessierte Bürger*innen offen.

Anmeldung per Email (sevasti.trubeta@h2.de) ist erforderlich.



Programm


13.10.2020, 16:15 Uhr

Eröffnung und Begrüßung

Prof. Dr. Volker Wiedemer - Prorektor für Hochschulsteuerung und -marketing der Hochschule Magdeburg-Stendal

Einführender Vortrag: Über die Notwendigkeit, den Nexus von Diversität und (Un-)Gleichheit in der Einwanderungsgesellschaft neu zu überdenken

Dr. Sevasti Trubeta - Hochschule Magdeburg-Stendal


20.10.2020, 16:15 Uhr

Zwischen Staatsangehörigkeit und gesellschaftlicher Zugehörigkeit: Forschungsergebnisse aus den USA und Deutschland

Prof. Dr. Robin Harper - York College (New York)


27.10.2020, 16:15 Uhr

Jede Geschichte zählt – Zur Musealisierung der Migration auf dem Weg zum „Haus der Einwanderungsgesellschaft“

Dr. Katrin Schaumburg und Timothy Tasch - Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland, DOMiD e.V. Köln


03.11.2020, 16:15 Uhr

Podiumsdiskussion: Unionsbürger*innen als mobile Arbeitskräfte: Wo liegen die Grenzen der innereuropäischen Freizügigkeit?

Moderation: Sevasti Trubeta

Auf dem Podium: Elitsa Kirova - Projektmitarbeiterin, Beratung migrantischer Arbeitskräfte, ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung GmbH, Edna Pevestorf - Projektleiterin/Neustadtmiteinander: AWO SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH und Georgi Ivanov - Sozialarbeiter und Koordinator der Anlaufstelle "Nevo Drom" (Amaro Foro e.V.)


10.11.2020, 16:15 Uhr

Antisemitismus, Heterogenität jüdischer Lebenswelten und kollektive Handlungsfähigkeit: Befunde aus Berlin

Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya - Hochschule Magdeburg-Stendal


17.11.2020, 16:15 Uhr

Zur Geschichte und Gegenwart des Rassismus

Dr. Benjamin Opratko - Universität Wien


24.11.2020, 16:15 Uhr

Islam- und Muslimfeindliche Einstellungen: die Kulturalisierung des Sozialen und die Bedeutung (politischer) Bildungsarbeit

SALAM Sachsen-Anhalt, Hans Goldenbaum - Sozial- und Islamwissenschaftler, Leiter der Fach- und Beratungsstelle für Gewalt- und Radikalisierungsprävention, Figen Mehmedoglu - Sozialpädagogin, Fach- und Beratungsstelle für Gewalt-und Radikalisierungsprävention, Dr. Jan Wollmann - Soziologe und Mediator, Fach- und Beratungsstelle für Gewalt- und Radikalisierungsprävention und Prof. Dr. Rahim Hajji - Hochschule Magdeburg-Stendal


01.12.2020, 16:15 Uhr

Rassismus-Aushandlungen im deutschsprachigen HipHop. Einblicke in eine digitale Jugendkultur

Prof. Dr. Günter Mey und Dr. Marc Dietrich - Hochschule Magdeburg-Stendal


08.12.2020, 16:15 Uhr

Migrant*innen auf dem Weg durch den Balkan in die EU: Das EU-Grenzregime, lokale Dynamiken und migrantische Agency

PD Dr. Carolin Leutloff-Grandits - Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)


15.12.2020, 16:15 Uhr

Zur Situation begleiteter Kinder in Deutschlands Unterkünften für geflüchtete Menschen - Ein Kurzvortrag zur Kooperation von Save the

Children und drei Bundesländern zur Verbesserung der Unterbringungspraxis

Marie Nadjafi-Bösch - Juristin und Projektleitung bei Save the Children Deutschland


12.01.2021, 16:15 Uhr

Fluchtbiographie und Empowerment: Was bedeutet Empowerment im Kontext von, und in der Arbeit mit jungen Geflüchteten?

Mohammed Jouni - Sozialarbeiter BBZ-Berlin, Aktivist und Mitbegründer von Jugendliche ohne Grenzen


19.01.2021, 16:15 Uhr

Zur aktuellen Situation der Einwanderung in Sachsen-Anhalt

Susi Möbbeck - Staatssekretärin und Integrationsbeauftragte, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt


26.01.2021, 16:15 Uhr

Kindertransport nach Großbritannien: Organisation — Ziele —Kinder, die ankamen und Kinder, die zurückblieben (Dezember 1938 - September 1939)

Prof. Dr. Paul Weindling - Oxford Brookes University


02.02.2021, 16:15 Uhr

Podiumsdiskussion: Kindheitswissenschaftler*innen in der/ für die Einwanderungsgesellschaft

Auf dem Podium: Prof. Dr. Anne Lequy - Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Professor*innen und Studierende der kindheitswissenschaftlichen Studiengänge

Filmpreview: Die Argonauten der Steinzeit. Auf der Suche nach dem Eisen der Pharaonen. Abora-IV
18:30 Uhr

Veranstanltugsort:
Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36-38
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Dr. Dominique Görlitz, Experimentalarchäologe, Biogeograph und Filmemacher (Chemnitz), Filmpreview im Rahmen der Ausstellung "Vor Anker gehen" Häfen im Land der Verheißung


Voranmeldung erforderlich (Tel. 03931-215226 oder info@winckelmann-gesellschaft.com)!


Bis vor wenigen Jahren ging man in der Archäologie davon aus, dass die großen Zivilisationen des Altertums für alle technischen Innovationen verantwortlich waren. Diese breiteten sich danach in die Levante, das Minoische Kreta und noch später ins barbarische Europa sowie den Kaukasus aus. Heute kann gezeigt werden, dass diese Beeinflussung auch in umgekehrter Richtung von den frühesten Metallkulturen vom Kaukasus sowie vom Balkan aus erfolgten. In diese Richtungen tendieren auch die Überlieferungen von Herodot, der älteste Handelskontakte der Ägypter bis ins östliche Schwarzmeergebiet beschreibt. Eine dieser Routen führte vom Fuße des Kaukasus über den Bosporus, den Dardanellen und über die Ägäis mindestens bis Kreta. Diese Fernhandelsaktivitäten werden von vielen Archäologen immer noch ignoriert.

Aus diesem Grund führte Görlitz die neue Schilfbootexpedition ABORA IV durch, um die Richtigkeit der von Herodot aufgestellten Überlieferungen in der Praxis zu überprüfen. Im Kielwasser der Argonauten segelte die ABORA IV vom bulgarischen Varna durch den Bosporus und über Santorin bis nach Kaş in der Türkei. Die Expedition folgte damit prähistorischen Handelsrouten, die einzigartige Stätten der Weltgeschichte sind.

Der Film beleuchtet spanende Themen, wie z.B. den Bau der Großen Pyramide von Gizeh mit Hilfe von Eisenwerkzeugen. Dieses Eisen wurde laut Herodot mit großen Flottillen aus dem Schwarzmeergebiet Phasis ins Niltal transportiert. Zum anderen geht er auf die Überlieferungen von Herodot ein, der mit großer Überzeugung darlegte, dass neben den Ägyptern auch die ägäischen Kulturen ihre Rohstoffe, wie Zinn und Bernstein, über das Schwarzen Meer importierten.

Wenn seefahrende Kaufleute jener Zeit mit ihren Schilfbooten wie wir zwischen dem Schwarzen Meer, der Ägäis bis ins Ostmittelmeer verkehrten, hätten sie auch tonnenschwere Fracht befördert und so den mühsamen und viel gefährlicheren Landtransport vermieden. Die Befahrung des Schwarzen Meeres, ja sogar die Querung des Bosporus und der Dardanellen, war mit Schilfbooten möglich. Der von Herodot beschriebene Seehandel der alten Ägypter hätte tatsächlich existiert können. Offenbar führte einer dieser Exportweg auch vom Erzgebirge über das Schwarze Meer bis in die Ägäis.

In seiner Filmvorführung präsentiert Dr. Dominique Görlitz neueste Befunde der transdisziplinären Forschung und erläutert, warum die Seereise im Kielwasser Thor Heyerdahls 50 Jahre nach dem Start des Papyrusbootes RA I so wichtig war.


Dauer: ca. 60 min.

Sprache: Deutsch und Englisch

 

5. Boulettenfest
11 Uhr bis 14 Uhr

Veranstanltugsort:
Marktplatz Stendal
Markt 1
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Das Boulettenfest in Stendal – eine kleine Tradition! Eine Benefizveranstaltung für die ganze Familie!

Am 17.10.2020 veranstalten wir auf dem Stendaler Marktplatz das 5. Boulettenfest. Die Begünstigten sind in diesem Jahr das Stendaler Hospiz (traditionell) und der 1. Boxclub Altmark e.V. mit dem Projekt „Boxen gegen Gewalt und Mobbing“.

Es präsentieren sich Unternehmen und Institutionen, die Waren (Speisen, Getränke, Blumen, ...) für 2,00€ verkaufen, diese Einnahmen, nebst Trinkgelder und die Einnahmen aus einer Tombola werden durch die teilnehmenden Unternehmen direkt vor Ort gespendet.

Gar kurz ist’s bis zur Ewigkeit- heitere und kuriose Grabsprüche
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36-38
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Eine unterhaltsam-theatralische Lesung mit Schauspieler Hannes Liebmann (Theater der Altmark)


Hannes Liebmann liest aus dem Buch „Gar kurz ist´s bis zur Ewigkeit. Eine Sammlung kurioser Grabsprüche.“ (hrsg. im Eulenspiegel Verlag Berlin; illustriert von Werner Klemke). Neben dem amüsanten Text oder kleinen „Eulenspiegeleien“, wie es im Nachwort heißt, werden selbstverständlich auch die ansprechenden, dazu geschaffenen Illustrationen von Werner Klemke gezeigt. Es werden kuriose Grabsprüche vorgetragen, die zum Schmunzeln einladen und eine „poetische Frucht dieses widerspruchsvollen, zwischen Weltabkehr und Sinnesfreude hin und her schwankenden Zeitalters einer literarischen Mode von dazumal“ sind.


Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen ist eine Voranmeldung bis 23.10.2020 erforderlich (Tel. 03931-215226 oder info@winckelmann-gesellschaft.com)!

November

Operetten Revue - Ein heiterer Abend mit beliebten Operettenmelodien, Berliner Witz & Humor!
Einlass: 16:30 Uhr Beginn: 17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
25,- €

weitere Infos zu der Location

Operetten Revue


Zu einer unterhaltsamen Operetten Revue lädt das Primavera-Ensemble aus Berlin am 01. November um 17:00 Uhr wieder in das Musikforum Katharinenkirche Stendal ein.


Zu erleben ist ein prickelnder Operettencocktail mit Wiener Charme, ungarischem Temperament und Walzermelodien, gewürzt mit feurigen Csárdásklängen und Berliner Witz & Humor.


Seit vielen Jahren begeistern die Berliner Künstler auf ihren Gastspielen zahlreiche Zuschauer und erobern mit Melodien von Strauss, Millöcker, Zeller und anderen Operettenkomponisten die Herzen der Musikliebhaber.


Erstklassige Solisten in prachtvollen Kostümen lassen Sie für einen Augenblick den Alltag vergessen und entführen Sie in die zauberhafte Welt der heiteren Muse!


Die musikalische Leitung übernimmt wie immer die virtuose Pianistin Daniela Müller, die mit ihrer charismatischen Ausstrahlung frech und charmant durch das Programm führt.


Karten sind im Musikforum Katharinenkirche Stendal (03931) 651700 und in der Tourist-Information Stendal (03931) 651190 erhältlich.

 

Adventsandacht mit musikalischer Begleitung
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Bahnhof
Bahnhofstraße 34
39576 Hansestadt Stendal

weitere Infos zu der Location

Willkommen im Advent Willkommen in Stendal, Bahnhofshalle /Hauptbahnhof