St. Marien, die ehemalige Ratskirche der Stadt, ist baulicher Ausdruck des Stolzes und Reichtums der Stendaler Hansekaufleute. Zur wertvollen Innenausstattung gehören der prächtige Hochaltar (um 1471), eine Orgel von Hans Scherer d. Ä. und eine funktionstüchtige Astronomische Uhr (um 1580). Das Glockengeläut von St. Marien erlangte als Denkmal europäische Bedeutung.

 

 

Der Dom St. Nikolaus bildet gemeinsam mit dem Stiftsgebäude ein besonders eindruckvolles Ensemble der norddeutschen Backsteingotik. Als einzigartig kulturelles Erbe sind seine 22 Glasmalereifenster aus dem 15. Jahrhundert anzusehen. Unter den deutschen Kirchenbauten des späten Mittelalters kann wohl nur der Stendaler Dom eine derartige geschlossene Folge figürlicher Farbglasfenster aufweisen.

 

 

Der romanische Vorgängerbau der heutigen Jacobikirche ist vermutlich die Kirche des Alten Dorfes Steinedal, dessen urkundliche Ersterwähnung in das Jahr 1022 zurück reicht. Zur Ausstattung der Kirchen gehören Kunstwerke verschiedener Stilepochen von hoher Qualität.

 

 

Die Petrikirche galt lange Zeit als älteste erhaltene Kirche Stendals. Zur Altarweihe 1306 befand sie sich bereits innerhalb der schützenden Stadtmaueren. Auch die kleinste der vier Stendaler Hauptpfarrkirchen verfügt über eine bemerkenswerte Innenausstattung.

 

 

 

 

Am Südrand des Mönchskirchhofes steht die kleine spätgotische Backsteinkirche St. Anna. Sie war einst die Kirche  des Franziskanerinnen-Klosters. Heute ist sie die Parrkirche der katholischen Gemeinde in Stendal. Zu ihrer Ausstattung gehört unter anderem ein beachtenswerter Marienaltar aus der Zeit um 1430/40.